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FSJ in der von Laer Stiftung – Antonia erzählt

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„Also für mich hat sich dieses Jahr total gelohnt!“, resümiert Antonia und meint damit ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der von Laer Stiftung.

Ende August endet ihr FSJ in der Stiftung, dann hat sie 12 Monate in der Tagesgruppe für Schulkinder gearbeitet. In dieser Zeit war sie für das Team dort nicht nur eine große Hilfe sondern bekam auch Einblicke in die pädagogische Arbeit der TG.

Eigentlich hatte die 20-jährige nach dem Abi ganz andere Pläne und wollte direkt an die Uni, um Psychologie zu studieren. Doch der hohe Numerus Clausus machte ihr einen Strich durch die Rechnung und sie entschied sich kurzerhand um: „Ich wollte auf jeden Fall etwas mit Kindern machen und sinnvoll Zeit überbrücken. Also habe mich direkt bei der von Laer Stiftung um ein FSJ beworben“. Sie wurde zum Bewerbungsgespräch eingeladen und das lief so gut, dass ein Termin für eine Hospitation vereinbart wurde. „Einen Tag lang war ich dann in der Tagesgruppe Spindelstraße und wir haben geguckt, ob es für beide Parteien passt“, erzählt Antonia. Auch das lief super und zum 1. September 2014 konnte Antonia mit ihrem FSJ beginnen.

 „Die erste Zeit in meinem FSJ war schon anstrengend“, gibt Antonia zu. „Ich musste mich erst einmal an den Arbeitsalltag gewöhnen. Schule ist schon was anderes!“. Morgens um 9 Uhr beginnt für die FSJler der Arbeitstag in der TG Spindelstraße und endet um 17 Uhr – jedenfalls dann, wenn die Tagesgruppenkinder Schule haben. In Ferienzeiten sieht das anders aus, dann arbeiten die FSJler von 8 bis 14 Uhr. Bis zu acht Kinder mit besonderen Förderbedarfen kommen nach der Schule in die TG. Nach einem gemeinsamen Mittagessen bekommen sie Hilfe beim Erledigen  der Hausaufgaben, eine individuelle Förderung oder auch verschiedene Freizeitangebote.

FSJlerin Antonia spielt im Alltag der TG eine wichtige Rolle. So ist sie in den Vormittagsstunden unter anderem mit hauswirtschaftlichen Dingen wie Einkaufen beschäftigt. Außerdem schafft sie in den Gruppenräumen Ordnung, räumt zum Beispiel das Lego vom Vortag weg oder guckt sich schon mal die Spiele aus, mit denen sich am Nachmittag die Kinder befassen sollen. Wenn dann noch Zeit bleibt, steckt sie gern die Nase in ein Fachbuch.

In der Mittagszeit steht das Abholen der Kinder aus der Schule auf ihrer To-Do-Liste. „Das ist eine meiner wichtigsten Aufgaben hier in der TG“, sagt Antonia. „Es ist schon eine enorme Erleichterung für das Team, wenn jemand die Kids von der Schule holt und hierher bringt!“. Bei ihren Fahrdiensten hat Antonia immer eine Menge Kontakt zu den Kindern und meist gibt es unterwegs eine Menge zu erzählen. Natürlich unterliegt alles, was Antonia in der TG von und über die Kinder erfährt, der Schweigepflicht. „Ich habe auch keinen Einblick in die Akten der Kinder“, sagt sie. „Aber das finde ich gar nicht schlimm. So gehe ich viel unbefangener mit ihnen um“.

In den Nachmittagsstunden ist sie genauso für die Kinder da, wie der Rest des Teams. Auf diese Weise bekommt sie eine Menge davon mit, wie in der TG gearbeitet wird. „Die Kolleginnen und Kollegen beziehen mich immer mit ein und ich fühle mich sehr aufgehoben“, erzählt Antonia.

Für sie war das FSJ auf jeden Fall eine Bereicherung: „Ich kann es nur empfehlen. Man hat eine Lernpause zwischen Schule und Studium, man bekommt Einblicke in die Arbeitswelt und außerdem knüpft man Kontakte, die einem auch zukünftig weiter helfen können“. So kann Antonia zum Beispiel erforderliche Praktika für ihr Studium in der TG bzw. in anderen Einrichtungen der von Laer Stiftung absolvieren. Im Herbst wird sie nämlich dann doch an die Uni gehen und studieren. Dann doch noch Psychologie? „Nein“, sagt sie, „ich werde Erziehungswissenschaften studieren. Und im Nebenfach Psychologie.“ Also werden wir Antonia sicher auch in Zukunft noch hier bei uns in der Stiftung sehen. So ein FSJ hat doch was Gutes!

Übrigens: Wir suchen fortwährend FSJler, die uns in den Einrichtungen unterstützen. Bei Interesse einfach eine Bewerbung schicken an personal@von-laer-stiftung.de

Zuletzt geändert am: 01 Aug 2015 um 07:09

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